Volkskundliche Fallstudien
Profile empirischer Kulturforschung heute
Profile empirischer Kulturforschung heute
Burkhart Lauterbach, Christoph Köck (Hg.): Volkskundliche Fallstudien. Profile empirischer Kulturforschung heute
1998, Münchner Beiträge zur Volkskunde, Bd. 22, 220 Seiten, br., 33,00 DM (16,87 Euro), ISBN 3-89325-626-1
Was verbindet einen Straubinger Skandal um die Schwängerung eines Fräuleins anno 1718 mit Inuitmasken aus der Arktis, was haben der Papstbesuch in Augsburg 1782 und die deutsche Gartenstadtbewegung miteinander zu tun, worin liegt das Gemeinsame von rheinischen Gasthäusern des 19. Jahrhunderts und britischen Witzpostkarten?
Allesamt sind sie als Kulturphänomene Ausgangspunkt für "volkskundliche Fallstudien", von denen elf in diesem Buch vorgestellt werden. Die Fallstudien profilieren einen Ausschnitt des Arbeitsspektrums und der Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie, die derzeit ihren Wirkungsradius neu definiert. Die akademische Disziplin Volkskunde erweist sich dabei als Kulturforschung mit deutlich empirischem Bezug, mit gleichermaßen historischer wie gegenwartsbezogener Perspektive.
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