Arbeitskulturen im Umbruch
Zur Ethnographie von Arbeit und Organisation
Zur Ethnographie von Arbeit und Organisation
Irene Götz, Andreas Wittel (Hg.): Arbeitskulturen im Umbruch. Zur Ethnographie von Arbeit und Organisation. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann Verlag
2000 (Münchner Beiträge zur Volkskunde, Bd. 26), 228 Seiten, br., ISBN 3-89325-882-5
Herausgegeben von Irene Götz und Andreas Wittel. 9. Tagung der Kommission Arbeitskulturen (ehem. "Arbeiterkultur") in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde am 8./9. Mai 1998 in München.
Was können ethnographische Methoden zum Verständnis einer sich rasch wandelnden postindustriellen Arbeitsgesellschaft beitragen? Dieser Band bündelt neuere Ansätze einer kulturwissenschaftlichen Arbeits-, Organisations- und Unternehmensforschung. Mikroanalysen führen vor, wie die beteiligten Akteure ihre Arbeitswelt als soziokulturellen Raum konstruieren und deuten. Mit welchen gruppen-, regional- und geschlechtsspezifischen Konzepten von Lohn und Leistung, Gleichheit und Hierarchie, von Unternehmenskulturen und -politik wird die tägliche Arbeit gestaltet?
In den Beiträgen wird das Handeln von Werftarbeitern und Gentechnikern, Brotverkäuferinnen und Webdesignern, Erziehungsurlauberinnen und Unternehmerinnen, Managern und Arbeitslosen untersucht. Mal stehen bestimmte Gruppen und Belegschaften, mal Wirtschaftsorganisationen als Ganzes, mal neue Arbeitsnetzwerke im Mittelpunkt.