In Zusammenarbeit mit SIETAR Deutschland (Society for Intercultural Education, Training and Research) veranstalten wir ein World Café zur Interdisziplinarität in der interkulturellen Trainings- und Beratungspraxis.
10.12.2026, 18:15 – 19:45 Uhr, Oettingenstraße 67, Raum 057 (EG) + per Zoom (Zoom-Link nach Anmeldung bei: ikk@ikk.lmu.de)
Die Interkulturelle Kommunikation ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das Ansätze aus Ethnologie, Linguistik, Psychologie, Soziologie und Kommunikationswissenschaft sowie weiteren Disziplinen verbindet. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen auch die interkulturelle Trainings- und Beratungspraxis. Die dabei herangezogenen Ansätze beruhen jedoch teilweise auf sehr unterschiedlichen Annahmen darüber, was Kultur und Differenz sind, wie Verständigung gelingt und wodurch menschliches Handeln beeinflusst wird. In der Praxis werden Konzepte und Theorien aus unterschiedlichen Wissenschaftstraditionen häufig miteinander kombiniert – ihre jeweiligen Voraussetzungen und mögliche Widersprüche geraten dabei leicht aus dem Blick.
Was folgt daraus für die Konzeption und Durchführung interkultureller Trainings? Ist die Vielfalt der Ansätze vor allem eine Ressource oder sollte sie auch kritisch betrachtet werden? Nach einem kurzen einführenden Impuls kommen Wissenschaftler:innen, Trainer:innen und Berater:innen sowie Masterstudierende der Interkulturellen Kommunikation an mehreren World-Café-Tischen über diese Fragen ins Gespräch.
Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Für die über Zoom Teilnehmenden wird ein eigener Diskussionstisch eingerichtet. Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.
Moderation:
• Dr. Gregor Sterzenbach, Institut für Interkulturelle Kommunikation, LMU München
• Sabine Wagner, SIETAR Regionalgruppe München