Wie sah das Studium am Institut vor 5, 10 oder 15 Jahren aus? Welche Kurse wurden angeboten, welche Themen beschäftigten die Lehrenden – und welche Namen finden sich heute noch, oder wieder, im Vorlesungsverzeichnis?
Ein Blick zurück
Unsere Vorlesungsverzeichnisse bilden die Entwicklung des Instituts und seiner Fachbereiche über viele Jahre hinweg ab. Sie machen sichtbar, wie sich Lehrangebote, Forschungsschwerpunkte und wissenschaftliche Interessen verändert haben – und eröffnen zugleich manche überraschende Kontinuität. Wir stellen die Verzeichnisse online und laden dazu ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Stöbern Sie durch die vergangenen Semester und entdecken Sie, wie das Studium des Nahen und Mittleren Ostens einst und heute aussah.
Seit 2021 bündelt das Münchner Mittelost-Mittelmeer-Mittelasien-Zentrum (4MZ) die Lehrangebote verschiedener Einrichtungen der LMU zum Nahen und Mittleren Osten.
Besonders interessant: Studierende sind nicht auf die Veranstaltungen ihres eigenen Instituts beschränkt, sondern können auch Lehrangebote der anderen beteiligten Einrichtungen besuchen und so ihr Studium thematisch und fachlich erweitern. Die angehängten Verzeichnisse machen vielfältigen Möglichkeiten sichtbar und laden ein, über die Grenzen des eigenen Fachbereichs hinaus neue Perspektiven und Kurse zu entdecken.
Beteilt sind die folgenden Institute:
Institut für den Nahen und Mittleren Osten
Lehrstuhl für spätantike und arabische Philosophie
Professur für Islamische Kunstgeschichte
Katholisch-Theologische Fakultät: Lehrstuhl für Kirchenrecht, insbesondere für Theologische Grundlegung des Kirchenrechts, Allgemeine Normen und Verfassungsrecht sowie für Orientalisches Kirchenrecht
Historisches Seminar: Lehrstühle für Byzantinistik, für Geschichte des Frühen und Hohen Mittelalters und für Jüdische Geschichte und Kultur, Professur für Mittelalterliche Jüdische Geschichte; Junior-Professur für Papyrologie
Institut für Ägyptologie und Koptologie
Institut für Kulturwissenschaften (Universität der Bundeswehr): Professuren für internationale Politik und Konfliktforschung, für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Islamund für Neue und Neueste Kulturgeschichte Nordafrikas
Juristische Fakultät: Honorarprofessur für Antike Rechtsgeschichte, insbesondere das Recht des Christlichen Orient
Evangelisch-Theologische Fakultät: Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte)
Das Institut für den Nahen und Mittleren Osten, so wie es heute existiert, ist 2007 durch die Zusammenlegung des Instituts für Semitistik (1906-2007) und des Instituts für Geschichte und Kultur des Nahen Orients sowie Turkologie (1948-2007) entstanden.
Die kommentierten Vorlesungsverzeichnisse reichen zwar nur bis ins Jahr 2011 zurück, doch geben sie einen Einblick in frühere thematischen Schwerpunkte und Kursangebote.