Beatrice Odierna, M.Sc.

Studiengangskoordination

Institut für Ethnologie / Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation

Gender Studies, Migrationsanthropologie, Soziale Arbeit, partizipative Forschung, Handlungsfähigkeit/Verletzlichkeit

Büroadresse:

Oettingenstr. 67

Raum C 008 / C U110

Sprechstunde:

(während der Vorlesungszeit:) Dienstags 10 - 11 Uhr

Beatrice Odierna

Zur Person

  • 02/2025: Verteidigung der Dissertation (erscheint voraus. 04/2026 beim Budrich Verlag)
  • Seit 11/2024: Studiengangskoordination (Vertretung) für die Fächer Ethnologie, Empirische Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie und Interkulturelle Kommunikation, Ludwig-Maximilians-Universität
  • 04/2023–10/2024: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt iSedPall (Prof. Dr. Claudia Bausewein und Prof Dr. Eva Schildmann) an der Klinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München
  • 01/2020–03/2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Prozesse der Subjektivierung und Selbst-Bildung von mit Familie geflüchteten Mädchen in Deutschland", Institut für Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität
  • 03/2019–12/2019: Fachstelle Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft, Kreisjugendring München-Stadt
  • Seit 2017: Promotion bei Prof. Martin Sökefeld am Institut für Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität
  • 10/2015–02/2019: Pädagogische Mitarbeiterin in den Projekten „Lok Arrival – Freizeitstätte für geflüchtete Kinder und Jugendliche“ und „Willkommen in München (WiM)“, Kreisjugendring München-Stadt
  • 2014–2015: Wissenschaftliche Hilfskraft: Tutorium zur Vorlesung „Einführung in die Ethnologie“ (WS 14/15); Unterstützung bei der Organisation der Crossroads Asia Konferenz 2014 und bei der Publikation des Tagungsbandes (Prof. Martin Sökefeld); Tutorium zur Vorlesung „Einführung in die Ethnologie“ (WS 13/14) am Institut für Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität

Weitere Informationen

Forschungsprojekt: Prozesse der Subjektivierung und Selbst-Bildung von mit Familie geflüchteten Mädchen in Deutschland. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), SO 435/15-1. (2020-2023)

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Sökefeld

  • 11/2025: Globaler Aktionstag Migration am Institut für Ethnologie, LMU München: „Soziale Arbeit als Grenzbearbeiterin im Kontext von Migration und Flucht“ (gemeinsam mit Julia Cholewa
  • 09/2025: Sektionstagung Sozialpädagogik der ÖFEB zu „Be- und Entgrenzungen – Diskurse, Praktiken und Herausforderungen Sozialer Arbeit“, Universität Salzburg: „Soziale Arbeit als Akteurin des Doing Difference in Begegnungen mit als geflüchtet adressierten jungen Frauen in Deutschland“
  • 05/2025: Oberseminar des Instituts für Ethnologie, LMU München: Soziale Arbeit als Gesprächspartnerin für die Ethnologie? Eine Annäherung
  • 03/2023: Workshop "Questioning the Safe Haven: Interdisciplinary Inquiries into Violence in Refugee Arrival and Settlement" Teil 2, Universität Bern, Schweiz: Reconsidering Vulnerability to Violence as a Controversial Subject in Anthropological Research with Young Women Addressed as Refugees in Germany
  • 02/2023: Workshop "Follow the Agency: Handlungsmacht als gemeinsames Thema ethnologischer Forschung und Sozialer Arbeit?", LMU München, Institut für Ethnologie: Geflüchtete Frauen sind unterdrückt? Überlegungen zu Handlungsmacht als Thema des Feldes.
  • 09/2022: Workshop "Questioning the Safe Haven: Interdisciplinary Inquiries into Violence in Refugee Arrival and Settlement", Universität Bern, Schweiz: Complicated Violence? Approaching Violence as a Sensitive Concept in Anthropological Research with Young Women* Addressed as Refugees in Germany.
  • 10/2021: Oberseminar des Instituts für Ethnologie München: "Sobald wir lange Haare haben, sagt man: die sind ja eigentlich unterdrückt, aber die wissen’s selber nicht“: Kontroversen um die Handlungsmacht als ‚geflüchtet‘ adressierter junger Frauen
  • 09/2021: Tagung Verletzbarkeit & Institutionen, Universität Innsbruck: Das Motiv der Verletzbarkeit als 'geflüchtet' adressierter junger Frauen im Feld der Sozialen Arbeit ‚mit Geflüchteten‘
  • 09/2021: AK Flucht und Gender, Netzwerk Fluchtforschung: Projektvorstellung Prozesse der Subjektivierung und Selbst-Bildung als ‚geflüchtet‘ adressierter junger Frauen
  • 04/2021: 17th Meeting of the Committee for Women- and Gender-Studies of the German Association for European Ethnology (dgv): Contesting Notions of Agency: Approaching the Figure of the ‘Young Female Refugee‘ in the Micropolitics of Everyday Social Interaction (online)
  • 09/2020: 3. Konferenz des Netzwerks für Fluchtforschung: Das Motiv der Vulnerabilität in Prozessen der Subjektivierung ' geflüchteter junger Frauen' in Gemeinschaftsunterkünften (online)
  • 07/2020: Fachaustausch „Mädchen mit Migrationsbiographien in die Jugendarbeit“ (Bezirksjugendring Unterfranken): Angebote für 'geflüchtete junge Frauen' (online)
  • 09/2019: Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA), Konstanz: Konfliktlösungstaktiken geflüchteter junger Frauen zwischen Schweigen und Aneignung: Eindrücke aus einer Feldforschung in Gemeinschaftsunterkünften in München
  • 05/2019: dgv-Studierendentagung, Wien: „Das braucht Ihr doch viel dringender als ich“!? Eine überfällige Betrachtung der Aushandlung von „Hilfe“ und „Bedürftigkeit“ zwischen Ehrenamtlichen und geflüchteten jungen Frauen in Deutschland

  • 11/2025: Co-Organisation Teach-In Globaler Aktionstag Migration am Institut für Ethnologie, LMU München (gemeinsam mit Dr. Mirjam Lücking, Prof. Martin Sökefeld und Prof. Magnus Treiber)
  • 02/2023: Co-Organisation des Workshops "Follow the Agency: Handlungsmacht als gemeinsames Thema ethnologischer Forschung und Sozialer Arbeit?" mit Prof. Dr. Sökefeld, 16.-17. Februar 2023, LMU München, Institut für Ethnologie.
  • 11/2021 und 05/2022: Co-Organisation der Fortbildung "Zwischen Frames, Bildern und Stereotypen - Praxisworkshop Sprache und Benennung in Angeboten und Projekten der sozialen Arbeit", Malteser München
  • 07/2021: Co-Moderation des Fachgesprächs "Frauen & Flucht", Bellevue di Monaco & Bayerischer Jugendring

  • Odierna, Beatrice (2025): »Follow the Agency als Methode: Überlegungen zu einer ethnologischen Auseinandersetzung mit Handlungsmacht als Thema des Feldes«, in: Beatrice Odierna/Martin Sökefeld (Hg.), Agency auf der Spur: Perspektiven aus Ethnologie und Sozialer Arbeit, Bielefeld: transcript.
  • Odierna, Beatrice/Sökefeld, Martin (2025): »Einleitung«, in: Beatrice Odierna/Martin Sökefeld (Hg.), Agency auf der Spur: Perspektiven aus Ethnologie und Sozialer Arbeit, Bielefeld: transcript.
  • Odierna, Beatrice/Sökefeld, Martin (Hg.) (2025): Agency auf der Spur: Perspektiven aus Ethnologie und Sozialer Arbeit, Bielefeld: transcript, open access: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7648-8/agency-auf-der-spur/?number=978-3-8394-7648-2&c=313000000
  • Odierna, Beatrice (2025): »‘They Only Focus on Violence and Nothing Else’: Questioning the Idea of ‘Refugee Women’s’ General Vulnerability to Violence«, in: Geopolitics (Special Issue herausgegeben von Dr. Carolin Fischer, Manuel Insberg und Prof. Dr. Sabine Strasser), open access: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14650045.2025.2454913
  • Odierna, Beatrice (2024): »Assembling Bits and Pieces: from Patchwork to Ethnography«, in: Tim Burger, Usman Mahar, Pascale Schild und Anna-Maria Walther (Hg.): The Multi-sided Ethnographer: Living the Field Beyond Research, Bielefeld: transcript, S. 73-92.
  • Gemeinsam mit Kauzner, Saskia/Schneider, Manuela/Heckel, Maria, et al. (2024): »Development of a Complex Intervention to Support the Use of Sedative Drugs in Specialist Palliative Care (iSedPall)«, in: Palliative Medicine Reports 5(1): 527-536.
  • Odierna, Beatrice (2023): »Social Work ›With Refugees‹ as a Site of Gendered Everyday Bordering«, in: Berliner Blätter 88, 43–58.
  • Odierna, Beatrice (2022): »Bilder der Handlungsmacht „geflüchteter Frauen*" in Sozialer Arbeit«, in: DDS März 2022, S. 9-10.
  • Odierna, Beatrice (2021): »Die Verwicklung der Ethnologin im Feld. Perspektiven für eine (selbst-)kritische Betrachtung ethnologischen Forschens zu Flucht«, in: Maren Sacherer (Hg.), Überfällig – Überflüssig. Beiträge der Studierendentagung 2019 (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Bd. 50), Wien: Univ. Wien, S. 68-74.

Publikationen