Code of Conduct
Dieser Code of Conduct ist das Resultat der Zusammenarbeit von Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des Instituts für den Nahen und Mittleren Osten und wird immer wieder diskutiert und gegebenenfalls überarbeitet.
Dieser Code of Conduct ist das Resultat der Zusammenarbeit von Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des Instituts für den Nahen und Mittleren Osten und wird immer wieder diskutiert und gegebenenfalls überarbeitet.
Wir am Institut für den Nahen und Mittleren Osten sind eine Gemeinschaft aus Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt. Bei uns begegnen sich Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser und sprachlicher Zugehörigkeiten und verschiedener Lebensweisen. Auch unsere Ziele unterscheiden sich. Zum Institutsleben gehören folglich, neben einer produktiven Zusammenarbeit, auch Auseinandersetzungen und Konflikte. Eine konstruktive und offene Diskussionskultur ist hierfür unabdingbar. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst und miteinander, welche Respekt gegenüber der am Institut gelebten Pluralität voraussetzt, gehört auch der Respekt gegenüber unterschiedlichen thematischen, methodischen und theoretischen Schwerpunkten. Wir wollen eine demokratische Universität leben, an der eine facettenreiche und ergebnisoffene Wissenschaft praktiziert und gefördert wird.
Um eine geeignete Atmosphäre für die Lehre, Forschung und administrative Arbeit sowie das gemeinsame Lernen zu schaffen, ist es notwendig, dass wir uns mit Toleranz, Respekt, Freundlichkeit und Solidarität begegnen. Wir widersetzen uns jeder Form von Diskriminierung und Benachteiligung. Das schließt die Benachteiligung aufgrund von körperlichen sowie geistigen Beeinträchtigungen, rassifizierenden Zuschreibungen, Alter, familiären Verhältnissen, biologischem Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, politischen Sichtweisen und Religionszugehörigkeit ein. Unsere persönlichen Hintergründe und identitätskonstituierenden Eigenschaften, aber auch unsere Positionen innerhalb des Instituts sollen nicht instrumentalisiert werden, sondern im besten Fall zum gemeinsamen Nachdenken und zur Diskussion anregen. Wir streben ein kooperatives und kollegiales Miteinander aller am Institut Tätigen an, das Kritik, eine offene Diskussionskultur und Mitgestaltung fordert, schätzt und fördert. Ein solches Miteinander erachten wir als schützenswert.
Sollte sich jemand diskriminierend verhalten, so trifft dies nicht nur die einzelne Person, sondern auch uns als Gemeinschaft. Dann ist es an uns allen, aktiv und couragiert füreinander einzutreten und uns mit den Betroffenen zu solidarisieren. Besonders rassistischen und sexistischen Übergriffen und der Ausnutzung von Machtpositionen werden wir entschlossen entgegentreten. Gemeinsam mit der Fachschaftsvertretung und den Mitarbeitenden wird die Institutsleitung allen Beschwerden wegen ethisch nicht zu vertretendem Verhalten nachgehen. Betroffene Personen werden geschützt, Beteiligte gehört und gegebenenfalls werden Schritte zur Schlichtung und/oder (rechtliche) Maßnahmen eingeleitet.
Um von unserer Vielfalt zu profitieren, wollen wir unsere Ideen und Meinungen in einem offenen Umfeld, gleichberechtigt und mit gebührender Wertschätzung diskutieren können.
Die individuellen Grenzen, innerhalb derer sich eine Person wohl und sicher fühlt, sind unterschiedlich. Deshalb möchten wir einen bewussten Umgang miteinander pflegen. Alle Studierenden und Mitarbeitenden können sich bei Problemen und Fragen an die Ansprechpersonen am Institut wenden. Wer sich benachteiligt oder bedroht fühlt, kann sich jederzeit auch an eine der unten aufgelisteten Anlaufstellen innerhalb der LMU München wenden. Es wird empfohlen, Vorfälle schriftlich zu dokumentieren.
Alle Dozierenden und die Fachschaftsvertretung
Studiengangskoordinatorin: Nataliia Berezovska
Frauenbeauftragte der Fakultät 12:
Prof. Dr. Lilia-Anna Diamantopoulou-Hirner
089 / 2180-5477
lilia.diamantopoulou@lrz.uni-muenchen.de
Frauenbeauftragte der Universität: Prof. Dr. Margit Weber
089 / 2180 - 3644
frauenbeauftragte@lmu.de
Vizepräsidentin für den Bereich Internationales und Diversity: Prof. Dr. Francesca Biagini
089 / 2180-2919
francesca.biagini@lmu.de
Antidiskriminierungsstelle
antidiskriminierung@lmu.de
Antidiskriminierungs- und Konfliktbeauftragter für Studierende: Prof. Dr. Markus Maier
089 / 2180-5215
markus.maier@psy.lmu.de
Beauftragter für die Belange von Studierenden mit Beeinträchtigungen: Prof. Dr. Peter Zentel
089 / 2180 72140
peter.zentel@edu.lmu.de
Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studierendenwerks München
089 / 38196-1202
Alte Mensa, Helene-Mayer-Ring 9
80809 München
Beratungszentrum Eingang h,
1. Stock, Raum h6
U3 Olympiazentrum
Antidiskriminierungs- und Konfliktbeauftragte für wiss. Personal: Prof. Dr. Irene Götz
089 / 2180 - 3328
irene.goetz@lmu.de
Beauftragter für schwerbehinderte Beschäftigte: Markus Ludwig, M.A.
089 / 2180-5786
sbv@lmu.de
Personalrat
089 / 2180-2979
sekretariat.personalrat@lrz.uni-muenchen.de
Konfliktbeauftragter für das wissenschaftliche Personal: Prof. Dr. Dieter Frey und Prof. Dr. Stefan Zahler
089 / 2180-5245
Dieter.Frey@psy.lmu.de
089 / 2180-77196
stefan.zahler@cup.uni-muenchen.de
Stabsstelle betriebsärztlicher Dienst und Gesundheitsmanagement: Leitung am Campus Innenstadt: Dr. med. Ester Mau
Pettenkoferstr. 10
80336 München
089 4400-53904 oder -53907
Antidiskriminierungsstelle für Verwaltung und Technik: Sabine Thomas
089 / 2180-75892
sabine.thomas@bmc.med.lmu.de
Gleichstellungsbeauftragte: Viola Lind
089 / 2180 1483
gleichstellungsbeauftragte@lmu.de
Personalrat
089 / 2180-2979
sekretariat.personalrat@lrz.uni-muenchen.de
Stabsstelle betriebsärztlicher Dienst und Gesundheitsmanagement: Leitung am Campus Innenstadt: Dr. med. Ester Mau
Pettenkoferstr. 10
80336 München
089 4400-53904 oder -53907
Diversity Webseite der LMU:
http://www.lmu.de/diversity
Informationsseite zur Konfliktberatung und Antidiskriminierung der LMU:
https://www.lmu.de/de/die-lmu/arbeiten-an-der-lmu/zusaetzliche-angebote/diversity/antidiskriminierung/
Beratungsstelle Frauennotruf München:
https://frauennotruf-muenchen.de/
Richtlinie zur Prävention, zum Schutz vor und zum Umgang mit Fällen von Diskriminierung, Belästigung, sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt an der LMU:
https://www.lmu.de/de/die-lmu/arbeiten-an-der-lmu/zusaetzliche-angebote/diversity/antidiskriminierung/richtlinie-der-lmu/
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG):
https://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html
Dieser Code of Conduct ist das Resultat der Zusammenarbeit von Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des Instituts für den Nahen und Mittleren Osten und wird immer wieder diskutiert und gegebenenfalls überarbeitet.