Wie kann künstliche Intelligenz das Sprachenlernen unterstützen, ohne den Lernprozess selbst zu ersetzen?
Diese zweiteilige Veranstaltung widmet sich neuen Perspektiven auf das Zusammenspiel von Lehrenden, Lernenden und KI. Anstatt KI lediglich als Werkzeug zur Generierung von Antworten oder zur Korrektur von Texten zu betrachten, wollen wir diskutieren, wie sie sinnvoll in pädagogische Lernprozesse integriert werden kann – etwa durch Feedback, Reflexion, die Förderung der Lernendenautonomie und den Aufbau kritischer KI-Kompetenz.
Türkisch und andere weniger häufig unterrichtete Sprachen dienen dabei als Ausgangspunkt für eine Diskussion über Fragen, die weit über einzelne Sprachen oder Unterrichtskontexte hinausgehen.
Die Veranstaltung bringt Dr. Nevra Lischewski, Dozentin für Türkisch und Osmanisch-Türkisch an der LMU München, Dr. Marko Lukic, Leiter des KI-Teams an der UiT – The Arctic University of Norway, sowie Dr. Christina Lentz, Dozentin und Expertin für kritische KI-Kompetenz an der UiT, zusammen.
Die beiden Veranstaltungen verbinden übergreifende Perspektiven auf KI-gestütztes Lernen mit Möglichkeiten zur praktischen Erprobung und gemeinsamen Diskussion.
Studierende und Kolleginnen und Kollegen, die sich für Sprachenlernen, Mehrsprachigkeit, digitale Bildung und die Zukunft von KI in der Hochschullehre interessieren, sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfrPVOFX1TxdeyeL3mHOIXiAbpHJFXa_ZVbyzqQC5qruz1imw/viewform?usp=publish-editor
Anmeldeschluss: 12.11.2026