Nataliia Berezovska, M.A.

Studiengangskoordinatorin, Doktorandin

Lehrstuhl für Turkologie / Iranistik

Gestalterin digitaler Lehrräume

Büroadresse:

Veterinärstraße 1

Raum 008b

80539 München

Raumfinder

Sprechstunde:

Mo 14-16 Uhr
Bitte melden Sie sich vorab per Mail zur Sprechstunde an.

Nataliia_Berezovska_Portrait

Forschungsschwerpunkte

  • Türkische Linguistik mit Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel von Sprache, Kultur und Identität
  • Sprachliche und diskursive Praktiken in türkischsprachigen Medien sowie deren Rolle bei der Konstruktion individueller und kollektiver Identitäten
  • Mediendiskurse, kulturelle Repräsentationen und transnationale Austauschprozesse
  • Übersetzungswissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von Medien, insbesondere audiovisuelle Übersetzung
  • Interkulturelle Kommunikation, Mehrsprachigkeit und Medienrezeption im transnationalen Kontext

Lehre und Lehrentwicklung

  • Propädeutikum
  • Lehrentwicklung für Türkisch und Osmanisch

Promotionsprojekt

Projektleitung:
Prof. Dr. Mehmet Hacısalihoğlu (Beitrag nicht freigegeben!)

Das Dissertationsprojekt The Intersection of Language, Culture, and Identity in the Turkish TV Series „Muhteşem Yüzyıl“ (The Magnificent Century) and its Reception in Ukraine untersucht das Zusammenspiel von Sprache, Kultur und Identität am Beispiel der populären türkischen Fernsehserie Muhteşem Yüzyıl und ihrer Rezeption in der Ukraine.

Im Fokus stehen die sprachlichen Merkmale, kulturellen Repräsentationen und Identitätsnarrative der Serie sowie deren Einfluss auf die Wahrnehmung von Sprache, Kultur und Geschichte durch das ukrainische Publikum. Das Projekt analysiert, wie sprachliche Praktiken und kulturelle Ausdrucksformen zur Konstruktion und Aushandlung individueller und kollektiver Identitäten beitragen und wie transnationale Medien kulturelle Bilder und Vorstellungen prägen.

Durch die Verbindung von Ansätzen aus der Soziolinguistik, Medien- und Kulturwissenschaft sowie der Imagologie leistet die Studie einen Beitrag zum Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen Sprache, Identität und Medien und beleuchtet die kulturellen Dynamiken türkisch-ukrainischer Medieninteraktionen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Im Rahmen von SMART vhb wurden im Bereich Türkisch 20 digitale Lerneinheiten entwickelt. Sie sind in zwei thematische Pakete gegliedert, die unterschiedliche sprachliche und inhaltliche Schwerpunkte setzen. Gemeinsam bilden sie eine strukturierte Lernumgebung, die sowohl in der universitären Lehre als auch im Selbststudium eingesetzt werden kann.

  • Struktur & Grammatik(Laufzeit: 2024-2025)
Diese Lerneinheiten zeigen, was die türkische Sprache strukturell einzigartig macht. Interaktive Übungen und multimediale Inhalte machen sprachliche Muster und Strukturen erlebbar und schaffen ein klares Verständnis für die typologische Logik des Türkischen.

SMART vhb-Repositorium

  • Kultur & Kommunikation (Laufzeit: 2025-2026)
Das Projekt erweitert die digitalen Türkisch-Lerneinheiten der LMU um neue Themen und Formate. Es verbindet Sprache, Kultur und Kommunikation in einer interaktiven, barrierearmen Lernumgebung und macht Türkisch als lebendige Sprache erfahrbar.

Visible Turkish untersucht, wie und wo Türkisch im öffentlichen Raum Münchens präsent ist. Dazu gehören Schilder, Geschäftsnamen, Restaurants, Werbetafeln, kulturelle Hinweise oder öffentliche Informationen. Das Projekt zeigt, dass Türkisch ein fester Bestandteil der urbanen Sprachlandschaft ist und die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar macht.

Mit der Plattform Lingscape.app der Universität Luxemburg (vgl. Purschke, Christoph / Gilles, Peter (2016 ff.): Lingscape – Citizen science meets linguistic landscaping. Esch-sur-Alzette: University of Luxembourg) werden alle gesammelten Beispiele digital erfasst, kategorisiert und auf einer interaktiven Karte verortet.

Ziele:

  • Sichtbare türkische Texte im Stadtbild dokumentieren
  • Nutzungskontexte analysieren: kommerziell, kulturell, informativ oder symbolisch
  • Digitale, interaktive Kartierung für die Öffentlichkeit bereitstellen

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Kombination aus asynchronen und synchronen Onlinephasen sowie Präsenzunterricht, unterstützt durch interaktive H5P-Module in Moodle für flexibles, feedbackgestütztes und motivierendes Lernen.

LMU Moodle als zentrale Lerninfrastruktur
Strukturierte Bereitstellung aller digitalen Materialien und Organisation der Lernprozesse über eine Plattform.

H5P in Moodle als zentrale digitale Lerntechnologie
Interaktive H5P-Module in LMU Moodle ermöglichen spielerische und visuelle Lernformate, automatisiertes Feedback, sowie selbstgesteuertes, wiederholbares Üben.

Das Blended-Learning-Konzept ermöglicht flexibles Lernen und individuelle Vertiefung, macht Lernfortschritte sichtbar und fördert zugleich Selbstorganisation, Eigenverantwortung sowie nachhaltige Lernkompetenzen der Studierenden.