Smart Türkisch

VHB-Smart: Kultur & Kommunikation

2025-2026 (in Entwicklung)

Übersichtsseite des Projekts SMART Türkisch. Links befindet sich eine kurze Projektbeschreibung in englischer Sprache, rechts eine Vorschau mehrerer digitaler Lernmodule mit unterschiedlichen Themen aus Sprache, Kultur und Kommunikation. Die Modulcover zeigen verschiedene visuelle Motive aus Natur, Kunst und Alltagskultur des türkischsprachigen Raums.

Das Projekt erweitert die digitalen Türkisch-Lerneinheiten der LMU um neue Themen und Formate. Es verbindet Sprache, Kultur und Kommunikation in einer interaktiven, barrierearmen Lernumgebung und macht Türkisch als lebendige Sprache erfahrbar.

Sprache ist in Kultur eingebettet.

Die visuellen Motive machen jene kulturellen Kontexte, sozialen Praktiken und symbolischen Traditionen sichtbar, in denen Türkisch im Alltag gesprochen, interpretiert und erfahren wird.

  1. IndTitelgrafik der Lerneinheit „Satzbau im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist eine Person zu sehen, die arabische beziehungsweise osmanische Kalligrafie mit einem Pinsel auf Papier gestaltet. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.ividuelle Bildbeschreibung optional
  2. Titelgrafik der Lerneinheit „Anreden im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts sind mehrere traditionelle Figuren aus dem osmanischen Schattentheater in farbenreicher historischer Kleidung dargestellt. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  3. Titelgrafik der Lerneinheit „Ausrufewörter im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist eine historische Stadtansicht aus der osmanischen Kartographie zu sehen, die dicht bebaute Stadtviertel, Wasserwege und Schiffe zeigt. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  4. Titelgrafik der Lerneinheit „Das Zahlensystem im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist eine Gruppe farbenreicher Mosaiklampen zu sehen, die in unterschiedlichen Formen, Größen und Mustern gestaltet sind. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  5. Titelgrafik der Lerneinheit „Das Zahlensystem im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist eine Gruppe farbenreicher Mosaiklampen zu sehen, die in unterschiedlichen Formen, Größen und Mustern gestaltet sind. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  6. Titelgrafik der Lerneinheit „Das Suffix -dır im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist ein Ausschnitt einer reich verzierten osmanisch-islamischen Wand- oder Deckendekoration mit floralen Ornamenten und arabischer Kalligraphie in Blau-, Rot- und Goldtönen zu sehen. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  7. Titelgrafik der Lerneinheit „Sprache und Kürzel in der türkischen Netzkultur“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist ein abstraktes, marmoriertes Muster in Rosa-, Rot-, Grau- und Blautönen zu sehen. Links steht der Titel der Lerneinheit auf einem hellvioletten Hintergrund.
  8. Titelgrafik der Lerneinheit „Pronominalsystem im Türkischen“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts sind mehrere dekorative Keramik- und Porzellanteller mit traditionellen türkischen Blumen- und Ornamentmustern in Blau-, Rot- und Türkistönen zu sehen. Links steht der Titel der Lerneinheit auf hellem Hintergrund.
  9. Titelgrafik der Lerneinheit „Türkische Musik als Lernraum“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist eine traditionelle türkische Laute (Ud) zu sehen, die in einem wohnlichen Innenraum neben einem Fenster mit Spitzenvorhang steht. Links steht der Titel der Lerneinheit auf einem hellen Hintergrund.
  10. Titelgrafik der Lerneinheit „Sprachliche Strategien im türkischen Alltag“ mit den Logos der Virtuellen Hochschule Bayern und der LMU München. Rechts ist ein Ausschnitt einer dekorativen Wandgestaltung mit sich wiederholenden geometrischen und floralen Ornamenten in Türkis-, Blau-, Beige- und Goldtönen zu sehen. Links steht der Titel der Lerneinheit auf einem hellgrünen Hintergrund.

Diese Lerneinheit führt in die funktionale Struktur türkischer Sätze ein. Im Mittelpunkt steht nicht die Wortstellung, sondern die Frage, wie durch Kasusmarkierung und andere grammatische Mittel erkennbar wird, welche Satzteile welche Rolle übernehmen. Die Studierenden lernen, Subjekt, Objekt und adverbiale Bestimmungen im Türkischen zu identifizieren und zu analysieren.

© Copyright optional

Diese Lerneinheit widmet sich den vielfältigen Anredeformen und liebevollen Ausdrücken im Türkischen. Die Studierenden lernen sowohl formelle als auch informelle Anreden kennen – von 'Bay' und 'Hanımefendi' bis zu emotional geprägten Wendungen wie 'canım'. Thematisiert werden auch geschlechtsspezifische und altersabhängige Formen sowie kulturspezifische Nuancen im Ausdruck von Nähe, Respekt und Höflichkeit.

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Diese Lerneinheit führt in die Welt der Interjektionen im Türkischen ein – kleine Wörter mit großer Wirkung. Die Studierenden lernen typische Ausrufewörter wie 'yahu', 'hoppala', 'haydi', 'buyur', 'eyvah' oder 'eyvallah' kennen und verstehen, wie sie in alltäglichen Kommunikationssituationen verwendet werden. Dabei stehen ihre Funktionen im Zentrum: Ausdruck von Emotionen, Gesprächssteuerung, Aufbau von Nähe oder Distanz sowie ihre Rolle im sprachlichen Rhythmus.

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Diese Lerneinheit bietet eine Einführung in das Mengenverständnis und das Zahlensystem im Türkischen. Die Studierenden lernen die Bildung und den Gebrauch von Kardinal- und Ordinalzahlen kennen, ebenso wie quantifizierende Ausdrücke wie 'çok', 'az', 'birkaç' oder 'hiç'. Der Fokus liegt auf dem funktionalen Einsatz in Alltagskontexten und den typischen Herausforderungen beim Übersetzen oder interkulturellen Verstehen. Auch Besonderheiten wie der Gebrauch von Zahlen in der mündlichen Kommunikation oder Höflichkeitsstrategien bei Mengenangaben werden thematisiert.

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Diese Lerneinheit widmet sich der Bedeutung und dem Gebrauch von Farben in der türkischen Sprache und Kultur. Die Studierenden lernen die Grundfarben sowie häufige zusammengesetzte Farbadjektive kennen und erfahren, welche symbolischen, kulturellen und emotionalen Bedeutungen Farben im türkischen Kontext tragen – etwa die Rolle der Farbe 'mavi' (blau) im Glauben und Volksbrauch, 'beyaz' (weiß) als Symbol für Reinheit oder 'kara' (schwarz) in metaphorischen Ausdrücken.

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Diese Lerneinheit behandelt die vielfältigen Verwendungsmerkmale des türkischen Suffixes „-dır“ (bzw. -dir/-dur/-dür). Die Studierenden lernen dessen Funktionen in Aussagesätzen kennen – etwa zur Kennzeichnung von Allgemeingültigkeit, Definitionscharakter, Vermutungen oder stilistischer Distanz. Auch der Gebrauch in festen Wendungen und seine stilistische Wirkung in formellen und informellen Kontexten werden thematisiert.

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Diese Lerneinheit untersucht die Dynamik der türkischen Sprache in digitalen Kommunikationsräumen. Im Fokus stehen gebräuchliche Begriffe, Kürzel und Ausdrücke aus sozialen Medien wie „kanka“, „naber“, „lol“, „aşkolsun“, „oha“, „slm“, „tmm“ oder „aynen“. Die Studierenden analysieren deren Funktionen im digitalen Alltag, ihren Ursprung und die kommunikativen Rollen zwischen Nähe, Gruppenzugehörigkeit und Abgrenzung. Auch die Verbindung zur Jugendsprache und zu urbaner Umgangssprache wird thematisiert.

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Diese Lerneinheit vermittelt die Formen, Funktionen und Bedeutungsnuancen türkischer Pronomen – von Personal- und Possessivpronomen bis hin zu Demonstrativ- und Gruppenpronomen wie „bizimkiler“ oder „şunlar“. Die Studierenden lernen, wie über Pronomen Zugehörigkeit, Nähe, Distanz oder auch soziale Rollen sprachlich markiert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem pragmatischen Gebrauch in verschiedenen Kontexten: Wann sagt man „sen“, wann „siz“? Wie werden Personen ein- oder ausgeschlossen? Durch kontrastive Analysen mit dem Deutschen wird ein interkulturelles Sprachbewusstsein aufgebaut.

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Diese Lerneinheit beleuchtet den Sprachgebrauch in türkischen Liedtexten und zeigt, wie Musik als Fenster zur Alltagskultur, Emotion und sprachlichen Kreativität fungiert. Die Studierenden analysieren ausgewählte Texte aus verschiedenen Musikrichtungen – von traditioneller Volksmusik (Halk müziği) über arabesk bis hin zu modernem Pop und türkischem Rap. Dabei stehen sprachliche Merkmale wie Wortwahl, Metaphern, Umgangssprache, Dialekte und Ausdrucksformen im Vordergrund.

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Wie bittet man im Türkischen um etwas, ohne unhöflich zu wirken? Wie sagt man „nein“, ohne eine Beziehung zu gefährden? Diese Lerneinheit untersucht kommunikative Strategien im türkischen Alltag – vom Bitten, Danken und Ablehnen bis hin zu Einladungen und Entschuldigungen. Dabei stehen sprachliche Formen ebenso im Fokus wie Tonfall, Gestik und kulturelle Erwartungen. Die Studierenden lernen, wie durch Sprache Nähe, Höflichkeit oder auch Distanz erzeugt wird – oft über indirekte Formulierungen, emotionale Nuancen und stilvolle Umschreibungen. Der interkulturelle Vergleich mit dem Deutschen hilft, Missverständnisse zu erkennen und Kommunikationssicherheit zu gewinnen.

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