Magnetometer
Die Magnetometer-Prospektion ist eine zerstörungsfreie geophysikalische Methode in der Archäologie, die vergrabene Strukturen durch Messung lokaler Variationen im Erdmagnetfeld aufspürt.
Die Magnetometer-Prospektion ist eine zerstörungsfreie geophysikalische Methode in der Archäologie, die vergrabene Strukturen durch Messung lokaler Variationen im Erdmagnetfeld aufspürt.
In der modernen Archäologie ist es nicht mehr immer notwendig, zu graben, um Entdeckungen zu machen. Die Magnetometer-Prospektion gehört zu den effizientesten zerstörungsfreien Methoden, um verborgene Siedlungsspuren, Gräberfelder oder Befestigungsanlagen sichtbar zu machen – ganz ohne Bodeneingriff.
Wie funktioniert das?
Jeder Boden besitzt ein natürliches Magnetfeld. Menschliche Aktivitäten in der Vergangenheit haben dieses Feld lokal verändert. Ein Magnetometer misst diese minimalen Abweichungen (Anomalien) mit extrem hoher Präzision.
Das Gerät erkennt Unterschiede, die durch folgende Faktoren entstehen:
Die Vorteile auf einen Blick:
Von der Messung zum Bild:
Die gewonnenen Daten werden digital verarbeitet und in ein Magnetogramm umgewandelt. Diese Graustufenbilder wirken wie ein Röntgenbild der Landschaft: Dunkle und helle Strukturen verraten uns die exakte Lage von Mauern, Wegen und Abfallgruben, noch bevor der erste Spatenstich erfolgt.