Forchung in der Turkologie
Wir erforschen die türkische und osmanische Welt in Sprache, Kultur und Geschichte. Dabei verbinden wir Quellen, Theorie und digitale Innovation – mit Blick auf Wandel, Austausch und neue Perspektiven.
Die Forschungsfelder bilden den Rahmen für unsere Lehrpraxis und akademische Betreuung. Studierende arbeiten mit Quellen, Fragen und Methoden, die aus diesen Themen heraus entstehen.
So wächst Forschung in der Lehre, vertieft sich in Projekten und Abschlussarbeiten und wird im Austausch mit wissenschaftlichen und öffentlichen Partnern weitergetragen. Wissen wird gemeinsam entwickelt, diskutiert und geteilt.
Drei Forschungsfelder prägen unsere Arbeit und Perspektive:
Dieser Forschungsschwerpunkt untersucht soziale und kulturelle Ausdrucksformen in der osmanischen und modernen türkischen Welt.
Im Fokus stehen städtische Räume, Erinnerungskulturen, religiöse Gemeinschaften und Formen der Selbst- und Weltdeutung. Die Projekte zeigen, wie Vergangenheit und Gegenwart in Architektur, Ritualen, Texten und Bildern neu verhandelt und gestaltet werden.
Geschichte leben, Erinnerungen verhandeln, Stadt als Archiv begreifen.
Dieser Forschungsschwerpunkt untersucht historische und gegenwärtige Austausch- und Kontaktzonen in Regionen zwischen Balkan, Anatolien, Kaukasus und Zentralasien. Im Zentrum stehen Mobilität, Mehrsprachigkeit, politische Formationen und kulturelle Übersetzungsprozesse. Die Projekte zeigen, wie Gemeinschaften, Machtgefüge und Identitäten in dynamischen Räumen entstehen, sich verändern und über Grenzen hinweg neu verhandelt werden.
Forschungsschwerpunkt zur Verbindung von Sprachstrukturforschung, Sprachdidaktik und digitalen Lehr- / Lerninnovationen. Fokus auf die historische Entwicklung und die gegenwärtigen Lernökologien des Türkischen und Osmanischen.
Digital. Verständlich. Miteinander.